5 Kommentare

Kindheit


Kindheitserinnerungen
erwachen

stehen auf und lachen
eene meene muh
raus bist du
im Keller ist es
duster
was war da mit dem
Schuster

dreht euch nicht um
der Plumpsack geht
rum, ach-, Herr
Fischer, wie tief ist
das Wasser und
wer fürchtet sich
vor´m schwarzen
Mann und wer
sah die kleine
Dickmadam mit
roten Strümpfen
bei den Fröschen

in den Sümpfen
sahen wir des
Müllers Kuh
raus warst du
wir trafen uns
wieder
sangen Lieder
mit den fleißigen
Handwerkern
und einem wandern-
den Ringlein vom
Bi-Ba-Butzemann

ach ,
eene mene miste
sie wird zu lang
die Liste
die Liste der
Erinnerung
doch brachte sie den
Schwung
herrjeh – beim Tee
sah ich die Kindheit
vor mir
vor der Haustür
stand sie
und ich ließ sie
herein

(c) UrsaAngst

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5 Kommentare zu “Kindheit

  1. DANKE für die „Gefällt mir“ …. das Schreiben dieser Verse hat mir riesigen Spaß gemacht !!!!

  2. Super gereimt mit sinnigem Schluss. … da rappelt`s in der Kiste… 🙂

  3. so schön, ich lächle immer noch vor mich hin, schwelge in Erinnerung…
    Liebe Abendgrüße von
    Marlis

    • Danke, Marlis, Erinnerungen sind wirklich manchmal etwas Feines, man braucht nicht zu überlegen, WAS und WIE man es schreiben will … man schreibt einfach ….

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