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Blüten-Lied

Es war eine Blüte
zart wie ein Hauch
ich schaute sie an
und streichelte sie

mein Streicheln
brachte neue Triebe hervor
Blüten wuchsen aus
diesem Grün

ich lachte mit ihr
erlernte ihre Sprache
und träumte mit ihr
spürte ihre Seele

sie war so lebend
dass ich ihr Flüstern
und ihren Gesang körperlich
spürte und Natur wurde
In ihren Händen

U.A.

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Minuten-Kunde

Das übersprudelnde Leben
heute
wurde einen winzigen Moment
distanzlos
es traf mich
im Schweben meiner Gedanken
die Atem holend
darauf gewartet hatten.

(c) Ursa Angst

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Unfall

Leider bin ich durch einen schweren Unfall ziemlich „außer Gefecht“ gesetzt (u.a. Lähmung des rechten Armes) kann also im Moment nicht so, wie ich gerne möchte. Ich hoffe dass die REHA etwas hilft.

Liebe Grüße
Ursa

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wieder-HOL-mich

wieder
das Spiel der Spiele
(un-)
bekannter Worte

für Momente
kreiselt wieder
die Poesie
ins Leben

© UrsaAngst

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Meeresfreundschaft oder die Liebe ist MEE(H)R

Manchmal gehe ich spazieren
einfach so, am Meer entlang,
finde die fotografierten Erinnerungen
im doppelten Herzschlag,
fühle blau, trage das MEER in den Tag,
es ist salzig und manchmal bitter,
ja-,dunkel und bitter und doch
schimmernd, weit, ohne Grenzen.
Manchmal schweigt es im Morgengrauen,
aber es schläft nicht ein im treibenden Wind,
plaudert grün, wie seltsam
wird an- und ausgezogen
sucht, findet und kehrt zurück
zu einem erregenden Gefühl

© U.Angst

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es reicht !!!!

„Niemandem ist damit gedient,
wenn ich Dinge tue,
die ich nicht wirklich tun will“

n.n.

Eben genau dieser Gedanke geht mir gerade durch den Kopf.
Dabei frage ich mich: Weshalb wir Menschen so oft gegen diese
(doch sinnvolle Regelung) verstoßen ??!! Weshalb sagen wir
nicht beizeiten: ES REICHT !!! Es reicht MIR wirklich !!! Bei
diesen Gedanken spüre ich , dass ich mir immer wieder selbst
vorausgeeilt bin. Ich war immer schneller als meine Gefühle, die
hinterher hinkten und sich Schrammen holten, manchmal sogar Wunden, die nicht verheilen wollten, nicht konnten, weil ich ihnen gar keine Gelegenheit dazu gab, sondern rannte, rannte, rannte.
Doch irgendwann bleibt selbst ein in sich unruhiger Geist stehen und holt sich seine emotionale Freiheit zurück um ein glückliches und gesundes Leben zu führen. U.A.

 

der-baum-traumt-grun

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nachts in einem Buch

Was zum Teufel

fragte ich mich

mache ich  hier

nachts in einem Buch

zwischen gelesenen

und ungelesenen Worten

zwischen zerknitterten

und glatten Seiten

Bin ich noch  ICH oder

Teil der  nächtlichen Schatten

die mich daran erinnern

nicht wieder nach neuen

Wunden zu suchen

die alten waren heftig genug

immer – immer endet

alles im Schweigen

und das Unvollendete

bleibt unvollendet

UrsaA.

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Wir 8/07

W I R
sind irgendwie anders
W I R
entdecken noch immer täglich neues Land
auch wenn der Horizont schmaler wird
und unsere Augen den Himmelsstrich
kaum noch erreichen
W I R
sind die Generation
die den Wind im Herzen trägt
und zwischen Heute und Morgen
liegen noch immer Träume
W I R
sind irgendwie anders

Ursa 8/07

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un-WISSEN-d?

Am Abend legte der Tag
seine geFALTEten Stunden
in die Zeit
stapelte betrügerisch hoch
und bedenklich tief

Ich lief Gefahr
ihn zu fragen
was ihn geprägt habe

machte mir Mut und
glaubte wieder an dich

Ulla Angst

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zwischen_MENSCH-LICH-es ?

nach sternen jagen
wenn die menschen in
schmerzen sich winden
die ungeglätteten wasserwogen
keinen halt mehr finden
wenn die lerche singt
was sie gar nicht wollte
wenn der weg nicht mehr
weg ist, was auch er nicht
sollte
wenn die welt sich wundert
weil sie kein wunder mehr ist
wenn die freude sich bedeckt hält
niemand sie küsst
spiegeln sich menschen im
abendschein

spiegeln sich wortlos
im leeren sein

ulla.A.

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zuFRIEDEN sein

Ich wollte
ich würde
alles
begreifend
verstehend
durch das Leben gehen
Ich möchte
nicht
zurückbleiben
im Chaos
des täglichen Lebens
Will dich nicht nur
träumen FRIEDEN
WILL zurück zu dem
was unser Leben so
lebenswert macht
BeRÜHRE mich Welt
damit ich dich
be-GREIFE

© UrsaAngst

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Tagebuch

In dir lese ich LEBEN
Vergangenes, Vertrautes
manchmal auch Befremdendes
lese von Idealen und Werten
von Lieben und Verlusten,
zerknittert bist du,ein wenig
unleserliche Jahre zittern nach,
feiner Staub erinnert an Glück.
Matt scheint die erkämpfte Freiheit
aber-,
die ersten Seiten licht-strahlen
mich an:
„folge DIR, folge deinen Träumen,
lebe deine Idee
sage dir, dass man dir nichts sagen soll.

Tagebuch
in dir lese ich LEBEN,
Vergangenes und Vertrautes
und doch immer wieder neu
im lebendigen Leben

UrsaAngst ´07

 

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WUNDER-barer November

ein notwendiges Übel
ihn hinzunehmen diesen
grauen Novembertag
Träume hängen nicht
an dunklen Wolken
der Nebel frisst und frisst
Gedanken an Tod in
den Tag … farblos ist er
verschleiert das Hell´
verhängt den Himmel

und doch liegt ein ABER
in ihm .. ein Geheimnis:

In der Ruhe liegt ein Kommen
Ein Spüren, ein Tragen
ein Getragen werden
Ein Reisen
in nachdenkliche Gedanken
in eine rührende Zärtlichkeit
in gedämpfte Hoffnung
in ein Streicheln vernarbter Wunden
er verlangt nicht – er verschenkt
er verschenkt
ein wunderbares Schweigen …

(c) UrsaAngst

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FEHL-ge-LEITE (r) T

20161107_142517-001
ich kann leider das Foto nicht hochladen ….:-(

G E L U N G E N  !!!!!!   NICHT   aufgegeben 🙂

 

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ver-ANKER-n

Ich habe geträumt in der
letzten Nacht von einem Anker
hart dunkel und schwer
der unser Leben am Meer verankert
habe gehört am vergangenem Tag
die Stimmen die uns keine Antwort gaben
auf den Durst den wir hatten auf dem Meer
auf den Hunger den wir hatten nach Liebe
auf die Sehnsucht die wir hatten nach Zärtlichkeit
hier ist sie die Ankertrosse
die uns hält wenn die Wellen schlagen
Feuer die Wasser verbrennen
wenn offene Schaumkronen
die Träume schlucken
wenn der schlagende Puls
Wellen in den Körper treibt
und wir ein Meer werden
ein einziges Meer
ineinander fließend in Tropfen

© Ursa Angst

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d a n n

wenn der Wind WORT wird
der Mond in der Wüste singt
Flüsse durch deinen Körper fließen
der Frühling im November
Blüten verstreut
wenn ein Kuss zum Flügel wird

dann ist es LIEBE

© Ursa Angst

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ent – deckt

Wie liebe ich es,
wenn du lachst
dann wachsen Worte in mir
wie ein blühender Zweig

© UrsaAngst

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geboren werden

unverhohlen neugierig
dem Leben zu
In dieser Stunde die ist
zwischen Himmel und Erde
zeigst du dich
trittst an den Weg
du kleiner Mensch
zwischen Woge und Ozean
wir werden dich lieben
Noch trägt die Mutter
dich sanft und lächelnd
hörst du uns DU
komm in das Leben

© UrsaAngst

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Bettflucht oder wie ein Sonntag-Morgen aussehen kann ….

Wieder einmal aus dem Bett gefallen.

Der Wecker zeigt 5.39 Uhr. Es ist Sonntag. Keine Hektik, kein Aufstehen-müssen,
kein Zwang, kein Drang und doch stehe ich (nach ein paar unmotiviert begangenen
Kniebeugen) bereits um 5.45 Uhr unter der Dusche und genieße das warme Wasser,
welches mit sattem Strahl auf meinen Kopf prasselt und dann, etwas gemäßigter
über die Schultern rinnt. Wonne, wonniglich, herrlich, eine Wohltat.
Das leise Summen meiner Stimme wird lauter, die Worte formen sich, ein Lied macht
sich breit im Tag: Ich singe. Ich singe unter der Dusche: alle Vögel sind schon da …
na, was ist das denn? Wir haben August, die Vögel ziehen schon bald wieder von
dannen und ich singe von einer Vogelschar, die aus Amsel, Drossel, Fink und
Star besteht und die uns allen ein Jahr wünscht mit „Heil und Segen“.
Aber-, was ist denn das Heil ? Hat es etwas mit „heilig“ zu tun, mit Frömmigkeit,
mit Glauben, Glaubens Seligkeit oder mit dem Heilen, dem Helfen???
Ich kann mir meine Fragen nicht so schnell beantworten, denn die Gedanken gehen
weiter, während das Wasser noch immer über meinen Körper rinnt (vielleicht sollte
ich es abstellen) . Gedankenschwer drücke ich auf den Hebel und stehe null komma
nix tropfend in der Dusche. Wieder einmal kein Handtuch hingelegt..also, hinaus
und frierend ergreife ich ein großes Badetuch mit floralem Druck. Neuerdings
liebe ich Blumen auf Bettwäsche, Handtüchern, ja-, sogar auf dem Geschirr, was
jahrzehntelang in mattem Weiß und edel aussehend den Tisch zierte.
Die Zeiten ändern sich und die Meinungen und Ansichten über gewisse Lebens-
bereiche und -situationen auch.
Zurück zum Heil, was mir nicht aus dem Kopf geht. Ich fange an, zu überlegen,
ob es nicht einfach nur der Teil eines Wortes ist, wie z.B. Heil-Bringer, Heil-Bad,
Heil-Pädagogik oder der Begriff für etwas Ganzes, etwas NICHT KAPUTTES,
also heil im Sinne von unversehrt. Ich beschließe, später das Internet zu befragen
und mich schlauer zu machen. Mit dem „Segen“ befasse ich mich nicht weiter,
denn ohne eine Tasse Kaffee ufert das Denken aus und ich komme nicht zum
Punkt. Eigentlich ist er mir auch egal so am frühen Sonntag-Morgen. Ich schaue
auf den Deich. 25 Wohnmobile haben sich dort breit gemacht. Die Hundehalter
und – halterinnen leinen ihre Lieblinge an und gehen (mit roten Beutelchen bestückt)
zügig am Wasser entlang. Mir macht diese Szenerie am frühen Morgen sehr viel
Spaß. Ich beobachte Menschen, die von meiner Beobachtung nichts wissen und
auch nichts ahnen. Fröhliche „Guten-Morgen-Grüße“ schallen zu mir herüber.
Eine nette freundliche Gemeinde, diese Camper.
Mein Kaffee ist nun kalt geworden. Also, erst einmal so richtig frühstücken und
danach weiter schreiben …. einen schönen Sonntag Euch ….

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kein Sommer-Gedicht

nicht DU, nein SIE

eingeschüchtertes Suchen
in fremdgewordener Heimat
leere Straßen
lehnen eine Verbindung ab
du bist nicht die
die ging und wiederkam

du bist die die sucht
die zur Geschichte wird
die man lesen kann
irgendwann irgendwo

c) Ursa Angst

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